Teil eines Werkes 
3. Bd. (1863)
Entstehung
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Hand auf ihren Arm. Er zitterte wider ſeinen Willen und ſeine Stimme zitterte gleichfalls, während er redete.

„Soll ich gehen und Ihren Bruder ſuchen?“ ſagte er.

Sie wandte den Kopf um und ſah ihn ernſt durch ihre Thränen an.„Sie, Mr. Audley! Denken Sie, ich könnte Sie bitten, für mich oder für diejenigen, welche ich liebe, ein ſolches Opfer zu bringen?“

„Und denken Sie, Klara, ich könnte irgend ein Opfer zu groß erachten, wenn es für Sie gebracht würde? Denken Sie, ich würde mich weigern, jede Reiſe zu unternehmen, wenn ich wüßte, Sie würden mich bei meiner Heimkehr willkommen heißen und mir dafür danken, daß ich Ihnen treulich gedient habe? Ich will von einem Ende des auſtraliſchen Continents bis zum andern gehen, um Ihren Bru⸗ der zu ſuchen, wenn es Ihnen recht iſt, Klara, und will nicht mehr lebend zurückkehren, wenn ich ihn nicht mit mir bringe, und es darauf ankommen welche Belohnung Sie mir für meine Mühe geben.“

Ihr Kopf war geſenkt, und es dauerte einige Augenblicke, ehe ſie ihm antwortete:

„Sie ſind ſehr gut und edelmüthig, Mr. Aud⸗ ley,“ ſagte ſie endlich,„und ich fühle die Größe dieſes Anerbietens allzu ſehr, als daß ich Ihnen dafür zu danken vermöchte. Aber— was Sie da ſprechen, das kann nicht ſein. Mit welchem Rechte dürfte ich ein ſolches Opfer annehmen?“

„Mit dem Rechte, welches mich für immer und ewig zu Ihrem gefeſſelten Sclaven macht, Sie