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„Einen Auftritt, ſage ich. Du hatteſt vermuth⸗ lich einen Zank mit Deiner Frau.“
„Sie gab mir keine directe Antwort, ſondern lächelte auf eine äußerſt ſeltſame Weiſe und ſagte dann ſchnell:
„Nein, Lukas, Nichts der Art, und was noch mehr iſt, Niemand kann freundſchaftlicher gegen mich ſein, als Mylady; mir dünkt, ſie würde beinahe Alles für mich thun, und ob es nun ein Stück Geld zu einer Meierei und Geräthe oder dergleichen, oder auch ein Wirthshaus ſammt Kundſchaft wäre, ich glaube, ſie würde mir Nichts abſchlagen, um was ich ſie auch bäte.“
„Ich konnte mir das nicht recht erklären, denn erſt wenige Tage zuvor hatte ſie mir geſagt, My⸗ lady ſei ſelbſtſüchtig und verſchwenderiſch, und wir dürften lange warten, bis wir von ihr bekämen, was uns Noth thäte.“
„So ſage ich ihr: Ei, das kommt recht plözlich, Phöbe, und ſie antwortet, zja, allerdings, und ſie lächelt wieder gerade ſo, wie zuvor. Darauf wende ich mich raſch gegen ſie um und ſpreche:
„Ich will Dir ſagen, was es iſt, Mädchen; Du hältſt vor mir hinter dem Berge; es iſt Dir Etwas geſagt worden, oder Du haſt Etwas herausgefunden; und wenn Du denkſt, Du könneſt Dein Spiel mit mir treiben, ſo irrſt Du Dich gewaltig; ich will Dich gewarnt haben.
„Aber ſie lachte wegwerfend und ſagte: Achjeé! Lukas, was konnte Dir ſolche Grillen in den Kopf ſezen?“
„Ich antworte: wenn ich Grillen im Kopfe habe,


