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vermehrt ſich ſeine Wildheit um das Hundertfache. Da hilft es wenig, die Sache hin und her zu be⸗ ſprechen; das Geld muß bezahlt werden.“
„Aber wenn Sie es bezahlen,“ ſagte Phöbe ſehr ernſt,„ſo hoffe ich, Sie werden Lukas einſchärfen, es ſei dies das lezte Geld, welches Sie ihm geben, ſo lang er noch in jenem Hauſe weilt.“
„Wie? was?“ fragte Lady Audley, indem ſie ihre Hände in den Schooß fallen ließ und fragend Mrs. Marks anſah.
„Weil ich wünſche, daß Lukas das Schloßwirths⸗ haus verlaſſe.“
„Warum wünſcheſt Du das?“
„O, aus gar vielen Gründen, Mylady,“ ant⸗ wortete Phöbe.„Er taugt nicht zu einem Schenk⸗ wirth. Ich wußte das nicht, als ich ihn heirathete, ſonſt hätte ich Einſprache gethan und ihn zu über⸗ reden geſucht, eine Meierei zu pachten und das Feld zu bauen, obwohl ich denken muß, er wäre dennoch ſeinem eigenen Kopf gefolgt; denn er iſt halsſtarrig genug, wie Sie wiſſen, Mylady. Aber für ſein gegenwärtiges Geſchäft taugt er einmal nicht. Er iſt nach Dunkelwerden kaum jemals nüchtern, und wenn er betrunken iſt, wird er beinahe wild und ſcheint nicht zu wiſſen, was er thut. Wir ſind be⸗ reits zwei oder drei Mal nur mit Mühe davon ge⸗ kommen!“
„Mit Mühe davon gekommen?“ wiederholte Lady Audley.„Was meinſt Du damit?“
„Nun, wir ſind in Gefahr geweſen, durch ſeine Nachläſſigkeit in unſeren Betten zu verbrennen.“
„Durch ſeine Nachläſſigkeit in Euren Betten zu


