rathscontract gefertigt wurde, und ich noch eine arme Gouvernante bei Mr. Dawſon war, der Himmel helfe mir— daß mein Nadelgeld um einen Halb⸗ jahrsbetrag überſchritten iſt, um Euren Forderungen Genüge zu leiſten? Soll ich meinen Marie⸗Antvi⸗ netten⸗Schrank, oder mein Pompadour⸗Porcellan, Leroy's und Benſon's Malergold⸗Standuhren, oder meine Gobelins⸗überzogenen Seſſel und Ottomanen verkaufen? Wie ſoll ich Euch das nächſte Mal zu⸗ frieden ſtellen?“
„O, Mylady, Mylady,“ rief Phöbe kläglich, „ſeien Sie nicht ſo grauſam gegen mich; Sie wiſſen, Sie wiſſen, daß nicht ich die Perſon bin, welche Ihnen ſolche Laſten aufzubürden wagt.“
„Ich weiß Nichts,“ rief Lady Audley,„als daß ich die elendeſte aller Frauen bin.— Laß' mich nach⸗ denken,“ ſezte ſie dann hinzu, indem ſie Phöbe's Troſt verſuchendes Gemurmel mit einer gebieteriſchen Geberde zum Schweigen brachte;„halte den Mund, Mädchen, und laß' mich über den Handel nachden⸗ ken, wenn ich es vermag.“
Sie legte ihre Hände an die Stirne, preßte ihre dünnen Finger über die Augenbrauen, als ob ſie die Thätigkeit ihres Gehirns durch deren convulſi⸗ viſchen Druck hätte controliren wollen.
„Robert Audley iſt bei Deinem Mann,“ ſprach ſie langſam, eher mit ſich ſelbſt, als ihrer Geſell⸗ ſchafterin redend.„Dieſe beiden Männer ſind bei einander, und Gerichtsdiener im Hauſe, und Dein brutaler Mann iſt ohne Zweifel jezt viehiſch bekrun⸗ ken, und in ſeiner Trunkenheit brutal ſarrköpfig und
wild. Weigere ich mich, dieſes Geld zu bezahlen, ſo
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