Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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1.

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glauben. Ich ich will ihn beſtimmen, hier zu bleiben, Lucy, und will ihn aufmerkſam beobachten. Ich verſichere Dich, meine Liebe, wenn es nicht richtig mit ihm iſt, finde ich es gewiß heraus. Ich kann mich nicht bei einem jungen Mann irren, der mir immer wie mein eigener Sohn geweſen iſt. Aber, mein Liebling, warum biſt denn Du bei Ro⸗ berts wildem Geſchwäz ſo in Schrecken gerathen? Es konnte doch keinen Bezug auf Dich haben.

MWylady ſeufzte kläglich.

Sie müſſen mich für eine Frau von ſehr ſtar⸗ kem Geiſte halten, Sir Michael, antwortete ſie hie⸗ rauf, mit halbgekränkter Miene,wenn Sie ſich ein⸗ bilden, ich könne ſolche Dinge gleichgültig anhören. Ich weiß, ich werde nicht im Stande ſein, Mr. Audley noch einmal zu ſehen.

Und das ſollſt Du auch nicht, mein Kind nein, nein.

Sie haben eben geſagt, Sie wollen ihn hier haben, murmelte Lady Audley.

Aber ich will es nicht, mein geliebtes Mädchen, wenn ſeine Gegenwart Dir läſtig iſt. Guter Him⸗ mel, Lucy, kannſt Du Dir nur einen Augenblick ein⸗ bilden, ich habe einen höhern Wunſch, als die För⸗ derung deines Glücks? Ich will einen Londoner Arzt über Robert zu Rathe ziehen und ihn entdecken laſſen, ob es wirklich mit meines armen Bruders einzigem Sohne ſo ſchlimm ſteht. Du ſollſt nicht beläſtigt werden, Lucy.

Sie müſſen mich für ſehr unfreundlich halten, mein Theurer, fuhr Mylady fort,und ich weiß, ich ſollte mich durch den armen Jungen nicht incommo⸗