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Hauſes auf den Garten ging, und ſtieß auf ihren Couſin an der Schwelle des Thorwegs.
„Ich habe mich überall nach Dir umgeſehen, Robert,“ ſagte ſie.„Papa iſt in das Bücherzimmer herabgekommen, und es wird ihn ſicherlich freuen, Dich zu ſehen.“
Der junge Mann fuhr bei dem Ton der friſchen, jungen Stimme ſeiner Couſine auf.
„Gott im Himmel!“ dachte er,„können dieſe zwei Frauen von demſelben Thon geformt ſein? Kann dieſes offene, edelherzige Mädchen, welches keine Regung ſeiner unſchuldigen Natur zu verheimlichen im Stande iſt, von demſelben Fleiſch und Blut ſein, wie dieſes elende Geſchöpf, deſſen Schatten auf den Pfad neben mir fällt?“
Er blickte von ſeiner Couſine auf Lady Audley, welche neben dem Thorweg ſtand und wartete, bis er bei Seite träte, um ſie vorbeizulaſſen.
„Ich weiß nicht, was über Deinen Couſin ge⸗ kommen iſt, liebe Alicia,“ ſagte Mylady.„Er iſt
ſo geiſtesabweſend und excentriſch, daß es ganz über
meine Faſſungskraft geht.“
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„Wirklich!“ rief Miß Audley,„und doch ſollte ich nach der Länge Ihres téte-Atéte glauben, Sie haben ſich einige Mühe gegeben, ihn zu verſtehen.“
„O ja,“ ſagte Robert ruhig,„Mylady und ich, wir verſtehen einander recht wohl; aber es wird ſpät, ich wünſche Ihnen guten Abend, meine Damen. Ich will in Mount Stanning die Nacht bleiben; ich habe ein Geſchäft dort abzumachen und will morgen herunterkommen und meinen Oheim be⸗ ſuchen.“


