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„Wie, Robert!“ rief Alicia,„Du wirſt doch ſicher nicht weggehen, ohne Papa zu ſprechen?“
„Ja, meine Liebe,“ antwortete der junge Mann.
„Ich bin durch ein unangenehmes Geſchäft, bei welchem ich mich ſehr betheiligt ſehe, etwas auf⸗ geregt und ziehe vor, meinen Oheim nicht zu ſehen. Gute Nacht, Alicia. Ich werde morgen kommen oder ſchreiben.“
Er drückte ſeiner Couſine die Hand, verbeugte ſich gegen Lady Audley, zog ſich unter die ſchwarzen Schatten des Bogengangs zurück und verſchwand in der ſtillen Allee jenſeits des Herrenhauſes.
Mylady und Alicia beobachteten ihn, bis er ihnen aus dem Geſicht war.
„Was iſt in's Himmels Namen mit meinem Couſin Robert geſchehen?“ rief Miß Audley un⸗ geduldig, als der Rechtsgelehrte verſchwand.„Was hat er mit dieſem albernen Hinundhergehen im Sinn? Ein unangenehmes Geſchäft, das ihn auf⸗ regt, wirklich! Ich vermuthe, das unglückliche Ge⸗ ſchöpf hat einen Rechtsfall, der ihm von einem Staatsanwalt aufgezwungen worden iſt, und ver⸗ ſinkt nun in Folge des trüben Bewußtſeins ſeines
eigenen Unvermögens in einen Zuſtand von Schwach⸗
müthigkeit.
„Haſt Du jemals Deines Couſins Charakter ſtu⸗ dirt, Alicia?“ fragte Mylady ſehr ernſthaft nach einer Pauſe.
„Seinen Charakter ſtudirt! Nein, Lady Audley. Warum ſollte ich ſeinen Charakter ſtudiren?“ ſagte
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Alicia.„Da iſt ſehr wenig Studium nöthig, um
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