Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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aufbringen, welcher die Identität Ihrer Perſon aus der Vergangenheit nachzuweiſen im Stande iſt.“

„Ja,“ rief Mylady,„wenn ich auf der Verbre⸗ cherbank ſäße, könnte ich ohne Zweifel Zeugen vor⸗ bringen, um Ihre alberne Anklage zu widerlegen. Aber ich ſitze nicht auf der Verbrecherbank, Mr. Aud⸗ ley, und finde nicht für gut, etwas Anderes zu thun, als über Ihre lächerliche Thorheit zu lachen. Ich erkläre Ihnen, daß Sie wahnſinnig ſind. Beliebt es Ihnen zu behaupten, daß Helen Talboys nicht todt iſt, und daß ich Helen Talboys bin, ſo mögen Sie es thun. Finden Sie für gut, an den Orten, wo ich früher gelebt habe, und an Orten, wo Mrs. Talboys gelebt hat, herumzuwandern, ſo müſſen Sie dem Zuge Ihrer Neigung folgen; aber ich möchte Sie darauf aufmerkſam machen, daß ſolche Einbil⸗ dungen manchmal Leute, die ſcheinbar bei ſo geſun⸗ dem Verſtande waren, wie Sie, zu lebenslänglicher in einem Privat⸗Irrenhauſe gebracht

aben.“

Robert Audley fuhr auf und wich einige Schritte unter das Unkraut und Gebüſch rückwärts, als My⸗ lady dieſe Worte ausſprach.

„Sie wäre eines neuen Verbrechens fähig, um ſich vor den Folgen des alten zu ſchützen,“ dachte er.„Sie wäre im Stande, ihren Einfluß bei mei⸗ nem Oheim zu benützen, um mich in ein Tollhaus zu verſetzen.“

Ich ſage nicht, daß Robert Audley ein Feigling war, will aber zugeben, daß ein Schauer des Schreckens, Etwas wie Furcht ihn bis ins Herz durch⸗ fröſtelte, als er ſich der ſchrecklichen Dinge erinnerte,

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