Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

langer Dauer, und ich möchte Alles hören, was der kleine Mann mir zu ſagen im Stande iſt.“

Der kleine Mann ſchmiegte ſich enger an Ro⸗ bert an und ſah vertrauensvoll dem Rechtsgelehrten in die grauen Augen.

„Ich habe Sie recht gern,“ ſagte er.„Ich fürchtete mich vor Ihnen, wenn Sie ſonſt kamen, weil ich ſchüchtern war. Ich bin jezt nicht mehr ſchüchtern.— Ich bin beinahe ſechs Jahre alt.“

Robert ſtreichelte den Knaben mit ermuthigendem Lächeln die Haare, blickte aber den kleinen Georg nicht an, ſondern beobachtete die ſchönhaarige Wittwe, welche an das Fenſter getreten war und unverwandt nach einem Fleck auf dem wüſten Plaze ſchaute.

„Sie ſind ziemlich unruhig über Jemand, Ma⸗ dame, fürchte ich,“ nahm Robert wieder das Wort.

„Sie erröthete lebhaft, als der Rechtsgelehrte dieſe Bemerkung machte, und antwortete nicht ohne Verwirrung.

„Ich ſah nach Mr. Maldon aus, Sir,“ ſagte ſie,„es wird ihm recht bedauerlich ſein, wenn er Sie nicht zu ſehen bekommt.“

„Sie wiſſen alſo, wer ich bin?“

„Nein, Sir, aber——“

Der Knabe unterbrach ſie, indem er eine kleine juwelenbeſezte Uhr von der Bruſt hervorzog und Robert zeigte.

„Das iſt die Uhr, welche die hübſche Dame mir gegeben hat,“ ſagte er.„Ich habe ſie jezt wieder— aber das hat lang angeſtanden, weil der Uhrmacher, der ſie auspuzt, ein fauler Mann iſt, ſägt Groß⸗ papa, und ſie immer ſo lang behält, und Groß⸗

Ar er

die der tue zu

zol

m