Er wandte das Geſicht des Knaben gegen das Licht und ſtrich mit beiden Händen die braunen Locken von ſeiner Stirne zurück.
„Du gleichſt Deinem Vater von Tag zu Tag mehr, Georgey, und Du wirſt ein ganzer Mann, dazu,“ fuhr er fort;„möchteſt Du nicht auch gern in die Schule gehen?“
„O, ja wohl, recht gern,“ antwortete der Knabe eifrig.„Ich ging einmal zu Miß Pevin in die Schule— eine Tagſchule*) verſtehen Sie— um die Ecke in der nächſten Straße; aber ich bekam die Maſern, und der Großpapa wollte mich nicht mehr hingehen laſſen, aus Furcht, ich möchte die Maſern wieder bekommen; und Großpapa wollte mich auch nicht mit den kleinen Knaben auf der Straße ſpielen laſſen; weil es rohe Knaben ſeien; er ſagte Lum⸗ penhunde, verbot mir aber Lumpenhunde zu ſagen, weil dieß unartig wäre. Er ſagt Hölle und Teufel, aber er ſagt, er dürfe es, weil er alt ſei. Ich werde auch Hölle und Teufel ſagen, wenn ich alt bin; und ich würde gern in die Schule gehen, ja wohl, und ich kann heute gehen, wenn es Ihnen recht iſt; Mrs. Plowſon wird mir meine Kleider richten, nicht wahr, Mrs. Plowſon?“
„Gewiß, Maſter Georgey, wenn der Großpapa es wünſcht,“ antwortete die Frau mit einem ziemlich unruhigen Blick auf Mr. Robert Audley.
„Was um's Himmelswillen iſt aus dieſer Frau zu machen?“ dachte Robert, als er ſich von dem Knaben zur ſchönhaarigen Wittwe wandte, welche
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