Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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Umſtände hinter ihr herum und öffnete die Thüre des Wohnzimmers. Das Mädchen ſtarrte ihn, wie er ſo that, ganz erſchrocken an, warf dann, als ob ein plözlicher Gedanke ihr gekommen wäre, ihre Schürze über den Kopf und ſprang hinaus in den Schnee. Sie ſchoß über den wüſten Grund dahin, tauchte in eine ſchmale Gaſſe ein und holte nicht eher Athem, als bis ſie auf der Schwelle einer Schenke ſtand, welche den Namen Kutſch' und Pferde führte und bei Mr. Maldon in beſonderer Gunſt ſtand. Des Lieutenants getreue Dienſtmagd hatte Robert Audley für irgend einen neuen und entſchloſſe⸗ nen Armentaxeinnehmer gehalten, da ſie den Nach⸗ weis des Gentlemans über ſeine eigene Perſon als eine ſchlaue Fiction zum Verderben der dem Kirch⸗ ſpiel angehörenden Widerſpenſtigen*) anſah— und war davon geeilt, um ihren Herrn bei Zeiten von der Annäherung des Feindes in Kenntniß zu ſezen. Als Robert in das Zimmer trat, fand er zu ſeiner Ueberraſchung den kleinen Georg einer Frau gegenüber, welche bei dem armſeligen Mittagsmahl, welches auf einem ſchmuzigen Tiſchtuch aufgetragen war, den Vorſiz führte und eine Bierkanne zur Seite hatte. Die Frau erhob ſich bei Roberts Eintritt und verneigte ſich ſehr demüthig gegen den jungen Rechtsgelehrten. Sie war dem Ausſehen nach etwa fünfzig Jahre alt und trug moderfleckige Wittwen⸗ trauer. Ihr Teint war hübſch aber fade, und die zwei glatten Haarſtreifen unter ihrer Haube hatten jene glanzloſe Flachsfarbe, welche gewöhnlich mit

Dofaulters biejenigen, welche troz der an ſie ergangenen geſezmäßigen Citation nicht vor Gericht erſcheinen. A. b. U.