Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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lich, daß ſein Sohn zur Unterſtüzung irgend eines tief⸗ angelegten Planes auf die Taſchen ſeiner Verwandten ſich unſichtbar gemacht habe, da er zur Zeit ſeines Verſchwindens zwanzig tauſend Pfund in den Hän⸗ den ſeines Bankiers zurückgelaſſen. Nach Abſendung dieſes Briefes hatte Robert jeden Gedanken an Bei⸗ ſtand von Seiten des Mannes aufgegeben, welcher nach dem natürlichen Lauf der Dinge das größte Intereſſe an Georg's Schickſal hätte an den Tag legen ſollen; aber jezt, wo er ſich ſelbſt jeden Tag um einen Schritt dem Ziele, welches ſo dunkel vor ihm lag, näher rücken ſah, kehrte ſein Geiſt zu jenem herzlos indifferenten Mr. Harcourt Talboys zurück.

„Ich will von Southampton aus einen Abſtecher nach Dorſetſhire machen,“ ſprach er,„und jenen Mann beſuchen. Iſt er damit zufrieden, daß ſeines Sohnes Schickſal ein finſteres und grauſames Ge⸗ heimniß für alle, welche ihn kannten, bleibe— iſt er damit zufrieden, in ſein Grab hinabzuſteigen, in völliger Ungewißheit über das Ende des armen Burſchen— warum ſollte ich verſuchen, das ver⸗ wickelte Gewebe zu entwirren, die einzelnen Stücke des ſchrecklichen Räthſels zurecht zu legen und die Strohfragmente aufzuleſen, welche in ihrer Vereini⸗ gung ein ſo abſcheuliches Ganze machen dürften? Ich will zu ihm gehen und meine finſterſten Zweifel ihm offen vorlegen. Es wird an ihm ſein, zu fagen, was ich thun ſoll.“

Robert Audley brach mit dem Morgenſchnellzug nach Southampton auf. Der Schnee lag dick und weiß auf der freundlichen Landſchaft, durch welche er fuhr, und der junge Rechtsanwalt hatte ſich in

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