Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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ſchrieben— dem Vater, welcher niemals ſeinem Sohne ein allzu nachſichtiger Freund geweſen war und mit Freuden den Vorwand, den ihm Georgs unkluge Heirath an die Hand gab, benüzte, um den jungen Mann ſeinem Schickſale zu überlaſſen. Robert Audley hatte niemals Mr. Harcourt Tal⸗ boys geſehen; aber Georg's gleichgültige Aeußerun⸗ gen über ſeinen Vater hatten ſeinem Freunde eine Idee von dem Charakter des Gentlemans gegeben. Er hatte unmittelbar nach Georg's Verſchwinden an Mr. Talboys geſchrieben, die Worte ſeines Briefs ſorgfältig erwogen, aber dabei den unbeſtimmten Wink fallen laſſen, daß er irgend einen faulen Fleck bei dem geheimnißvollen Handel beſorge. Erſt nach Verfluß mehrerer Wochen war eine formelle Epiſtel

eingetroffen, worin Mr. Harcourt Talboys ausdrück⸗

lich erklärte, daß er ſich von aller Verantwortlichkeit in Georgs, ſeines Sohnes, Affairen ſeit dem Hoch⸗ zeittage des jungen Mannes losgeſagt habe, und daß ſein albernes Verſchwinden ganz zu ſeiner ver⸗ kehrten Heirath ſtimme. Der Schreiber dieſes väter⸗ lichen Briefs fügte in einem Poſtſcript noch bei, wenn etwa Mr. Georg Talboys die niedrige Abſicht hätte, ſeine Freunde durch ſein vorgebliches Ver⸗ ſchwinden zu beunruhigen und ſolchergeſtalt im Hin⸗ blick auf einen Geldvortheil auf deren Gefühle ein⸗ zuwirken ſuchte, ſo habe er ſich in dem Charakter der Perſonen, auf welche er reflectire, außerordentlich getäucht.

Robert Audley hatte dieſen Brief mit einigen unwilligen Zeilen beantwortet, wodurch er Mr Tal⸗ boys in Kenntniß ſezte, es ſei nicht ſehr wahrſchein⸗