Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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gen Schlick, welchen die einfältigen Londoner Schnee nennen.

Er fand den Schloſſer, und mit Aufopferung des Deckels von ſeinem Hute gelang es ihm, durch die niedrige ſchmale Thüre zu einer kleinen offenen Werk⸗ ſtätte zu gelangen. Eine Gasröhre flackerte in dem unverglasten Fenſter, und eine ſehr luſtige Geſell⸗ ſchaft befand ſich in dem kleinen Gemache hinter der Werkſtätte: aber Niemand achtete auf Roberts Hallo. Der Grund davon lag nahe genug. Die luſtige Ge⸗ ſellſchaft war ſo ganz in ihre eigene luſtige Unter⸗ haltung verſunken, daß ſie für alle alltäglichen Mah⸗ nungen von der Außenwelt taub blieb; und erſt als Robert in die höhlenartige kleine Werkſtätte weiter vordrang und ſo kühn war, die Glasthüre zu öffnen, welche ihn von den Lärmmachern trennte, gelang es ihm, deren Aufmerkſamkeit auf ſich zu ziehen.

Ein ſehr joviales Gemälde aus Teniers' Schule bot ſich Mr. Audley dar, als er die Thüre öffnete.

Der Schloſſer mit ſeinem Weibe und ſeiner Fa⸗ milie und zwei oder drei eingefallenen Beſuchen weiblichen Geſchlechts ſaßen gedrängt um einen Tiſch herum, der mit zwei Flaſchen geſchmückt war: nicht gemeinen Flaſchen mit jenem farbloſen Extract der Wachholderbeere, für welchen das gemeine Volk ſo ſehr eingenommen iſt, ſondern von bona üde*) Port⸗ wein und Sherry mächtig ſtarkem Sherry, welcher einen feurigen Geſchmack im Munde zurückließ; nuß⸗

*) d. h. in gutem Glauben dafür genommen.

A. d. U.