Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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geweſen ſein, obwohl ſie nicht dachte, daß es gerade ſo viel waren. Es mochte eine Viertelſtunde geweſen ſein; aber mehr war es nicht, das wußte ſie gewiß; aberdieſe Treppen, Euer Ehren und ſie ſchweifte zu einer Unterſuchung über das Scheuern von Trep⸗ pen im Allgemeinen und über die Treppe von Ro⸗ berts Zimmern insbeſondere ab.

Mr. Audley ſtieß einen Seufzer aus, wie ihn die traurigſte Reſignation nur auszuſtoßen vermag.

Das macht Nichts, Mrs. M., ſagte er,der Schloſſer hatte Zeit genug, Alles zu thun, was er nöthig hatte, glaube ich wohl, ohne daß Sie darum klüger wurden.

Mrs. Maloney ſtarrte ihren Dienſtherrn mit einer Miſchung von Erſtaunen und Unruhe an.

Aber es war Nichts für ihn zum Stehlen da, Euer Ehren, mit Ausnahme der Vögel und der Ge⸗ ranien, und

Nein, nein, ich verſtehe. Ja, das wird's thun, Mrs. M. Sagen Sie mir, wo der Mann wohnt und ich will ihn ſelbſt aufſuchen.

Aber Sie werden doch vorher ein kleines Diner einnehmen, Sir?

Ich will den Schloſſer aufſuchen, ehe ich mich zum Eſſen niederſeze.

Nachdem er dieſen Entſchluß angekündigt hatte, ſezte er ſeinen Hut auf und ging nach der Thüre.

Die Wohnung des Mannes, Mrs. M.

Die Irländerin wies ihn in eine kleine Straße hinter der St. Bride's Kirche, und dorthin ſchlen⸗ derte Mr. Robert Audley langſam durch den ſchmuzi⸗