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Sie brauchen mir mein Raſirwaſſer nicht vor Mor⸗ gen früh um neun Uhr zu ſchicken.
Achtzehntes Capitel.
Robert erhält einen Beſuch, den er kaum erwartet hat.
Eilf Uhr ſchlug es am nächſten Morgen, und noch immer ſaß Mr. Robert Audley an ſeinem hübſch geordneten kleinen Frühſtücktiſche, mit einem ſeiner Hunde auf jeder Seite ſeines Lehnſeſſels, die ihn mit wachſamen Augen und offenem Maule be⸗ trachteten und auf das verheißene Stückchen Schin⸗ ken oder geröſteter Butterſchnitte warteten. Robert hatte eine Grafſchafts⸗Zeitung auf den Knieen und machte dann und wann einen ſchwachen Verſuch, die erſte Seite zu leſen, welche mit Anzeigen von land⸗ wirthſchaftlichen Produkten, Quackſalberarzneien und andern intereſſanten Dingen angefüllt war.
Das Wetter hatte ſich geändert, und der Schnee, welcher ſchon ſeit einigen Tagen ſich ſchwärzlich an dem froſtigen Horizonte angekündigt hatte, fiel in großen federigen Flocken gegen die Fenſter und lag in dem winzigen Garten vor dem Hauſe bereits aufgehäuft.
Die lange, öde, Audley zu führende Straße ſchien noch von keinem Fuße betreten, als Robert in die winterliche Landſchaft hinausſchaute.
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