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„Nein, gewiß nicht,“ antwortete Lukas,„und meinetwegen darf es Jedermann wiſſen, und wie geſagt, wären gewiſſe Leute nicht ſo koſtbar knickerig geweſen, ſo hätte ich ein Wirthshaus in einer nahr⸗ haften Markſtadt, anſtatt in dieſem verfallenen alten Plaze, wo einem Menſchen an einem windigen Tage das Haar vom Kopfe weggeblaſen wird. Was ſind fünfzig Pfund, oder was ſind hundert Pfund—?“
„Lukas, Lukas!“
„Nein, Du brauchſt mir nicht wieder mit Dei⸗ nem ewigen Lukas, Lukas das Maul zu ſperren,“ antwortete Mr. Marks auf die Warnung ſeiner Frau.„Ich ſage noch einmal, was ſind hundert Pfund?“§
„Nein,“ antwortete Robert Audley, indem er mit wunderbarer Beſtimmtheit ſprechend ſeine Worte an Lukas Marks richtete, ſeine Augen aber feſt auf Phöbe's ängſtliches Geſicht heftete.„Was ſind wirk⸗ lich hundert Pfund für einen Mann im Beſize einer Macht, wie ſie Ihnen oder vielmehr Ihrer Frau über die fragliche Perſon zuſteht?“
Phöbe's Antliz, alle Zeit beinahe farblos, ſchien kaum fähig, bläſſer zu werden; aber als ihre Augen⸗ lider unter Robert Audley's forſchendem Blicke ſich ſenkten, ging mit dieſem Geſicht eine auffallende Veränderung vor, und die Bläſſe ſchien noch tiefer in daſſelbe ſich einzugraben.
„Ein Viertel auf zwölf Uhr,“ ſagte Robert, in⸗ dem er auf die Uhr ſah.„Späte Stunde für ein ſo ruhiges Dorf wie Mount Stanning. Gute Nacht, mein ehrlicher Wirth. Gute Nacht, Mrs. Marks.
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