Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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Säugling einmal und ſchlich dann aus dem Zimmer. Die Thüre des Speiſezimmers war offen, und der alte Mann nickte über ſeiner Zeitung. Er ſchaute auf, als er meinen Schritt auf dem Gang hörte, und fragte mich, wohin ich noch wolle.„Ein wenig auf der Straße rauchen,“ gab ich zur Antwort; und da dieß etwas Gewöhnliches bei mir war, ſo ſchenkte er mir Glauben. Drei Nächte ſpäter war ich draußen auf der See, auf der Fahrt nach Melbourne— ein Zwiſchendeck⸗Paſſagier, mit den Geräthſchaften eines Goldgräbers anſtatt des Gepäcks, und mit etwa ſieben Schillingen in der Taſche.“

„Und es gelang Ihnen?“ fragte Miß Morley.

„Erſt als ich längſt an einem Erfolg verzweifelt hatte; erſt als Armuth und ich ſo alte Bekannte und Schlafgenoſſen geworden waren, daß, wenn ich auf mein vergangenes Leben zurückſchaute, ich mich oft verwundert fragte, ob jener ſtürmiſche, raſtloſe, ex⸗ travagante, üppige, Champagner trinkende Dragoner wirklich derſelbe Mann ſein könnte, der da in den Wildniſſen der neuen Welt auf dem feuchten Boden ſaß und an einer verſchimmelten Brodkruſte nagte. Ich klammerte mich an die Erinnerung an mein theures Weib an und das Vertrauen, das ich auf ihre Liebe und Wahrhaftigkeit ſezte, als den Schluß⸗ ſtein, welcher das Gebäude meines vergangenen Le⸗ bens zuſammenhielt— den einzigen Stern, welcher die dicke, ſchwarze Finſterniß der Zukunft erhellte. Ich war ein geſunder Burſche, gern geſehen bei dem Geſindel; ich war im Mittelpunkt des wüſten Lärms, der Trunkenheit und Ausſchweifung; aber der rei⸗ nigende Einfluß meiner Liebe bewahrte mich vor