Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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der Welt machen könnte, während ich einiges Geld erſparte, um uns aufzuhelfen, wenn wir wirklich zu— ſammenkämen. Ich glaubte niemals, ſo lang weg⸗ zubleiben, aber es iſt ihm ſchlecht in England er⸗

1 gangen. Das iſt meine Geſchichte, und Sie verſte⸗ hen jetzt den Grund meiner Beſorgniſſe. Aber Sie — brauchen ſich dadurch nicht beeinfluſſen zu laſſen. t Es iſt bei mir ein Ausnahmsfall.“

„Bei mir iſt es auch ſo,“ erwiederte Georg un⸗ geduldig.„Ich ſage Ihnen, bei mir iſt es auch

ein Ausnahmsfall, obwohl ich Ihnen ſchwöre, daß ich bis zu dieſem Augenblick keine Furcht in Bezug auf das Ziel meiner Heimreiſe kannte. Aber Sie haben Recht; Ihre Beängſtigungen haben mit mei⸗ . ner Sache Nichts zu thun. Sie ſind fünfzehn Jahre weg geweſen; in fünfzehn Jahren kann alles Mög⸗ liche paſſiren. Bei mir werden es dieſen Monat erſt vierthalb Jahre, daß ich England verließ. Was kann auch in einer ſo kurzen Zeit wie dieſe vorge⸗ fallen ſein?“

Miß Morley ſchaute ihn mit einem traurigen Lächeln an, erwiederte aber kein Wort darauf. Seine fieberiſche Hitze, die Friſche und Ungeduld ſeiner . Natur waren ihr ſo auffallend und neu, daß in ihrem Blicke halb Bewunderung, halb Mitleid zu

leſen war. 3 „Mein hübſches Weibchen! Mein ſanftes, un⸗ ſchuldiges, liebevolles Weibchen! Wiſſen Sie, Miß Morley,“ fuhr er mit der ganzen vollen Zuverſicht⸗ lichkeit ſeines Weſens fort, daß ich von meinem kleinen Mädchen, ſchlafend mit ihrem Säugling im Arme, ſchied, neben ihr Nichts weiter, als einige