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nen Haares, und darauf wurde ſie wieder blaß, viel als Mrs. Dawſon ſie je zuvor geſehen atte.
„Beunruhigen Sie ſich deßhalb nicht,“ ſagte be⸗ ſänftigend des Doctors Frau.„Sie wiſſen, daß Niemand von Ihnen verlangt, Sir Michael zu hei⸗ rathen, wenn es nicht Ihr eigener Wunſch iſt. Es wäre, verſteht ſich, eine glänzende Partie; er hat ein prächtiges Einkommen und iſt einer der edelmüthig⸗ ſten Männer. Ihre Stellung würde eine ſehr hohe ſein, und Sie wären im Stande, viel Gutes zu thun; aber, wie ſchon geſagt, Sie müſſen ſich ganz von ihren eigenen Gefühlen leiten laſſen. Nur das Eine muß ich Ihnen bemerken, und das iſt, daß wenn Sir Michaels Aufmerkſamkeiten Ihnen nicht angenehm ſind, es wirklich kaum ehrenhaft ſein dürfte, ihn auf⸗ zumuntern.“
„Seine Aufmerkſamkeiten— ihn aufmuntern!“ murmelte Lucy, als ob dieſe Worte ſie in Verwir⸗ rung ſetzten.„Bitte, bitte, ſprechen Sie nicht alſo, Mrs. Dawſon. Ich hatte keine Idee davon. Es iſt das Lezte, was mir widerfahren würde.“
Sie ſtüzte ihre Ellbogen auf das Zeichenbrett vor ihr, bedeckte ihr Geſicht mit den Händen und ſchien einige Minuten in tiefes Nachdenken verſunken. Sie trug ein ſchmales ſchwarzes Band um ihren Hals, mit einem Kreuze oder einem Miniaturbildchen, das vielleicht da⸗ ran befeſtigt war; aber welcher Art auch das kleine Schmuckſtück ſein mochte, ſie hatte es immer unter ihrem
Gewand verborgen gehalten. Ein oder zwei Mal
zog ſie, während ſie in ſtillem Nachdenken daſaß, eine ihrer Hände von dem Geſichte zurück und griff haſtig
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