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in einer Ecke des Gebäudes eingeklemmt, als wollte ſie ſich vor gefährlichen Beſuchern verbergen und überhaupt geheim bleiben— deſſenungeachtet eine noble Thüre von altem Eichenholz, mit großen viereckigen, eiſernen Nägeln beſchlagen und ſo dick, daß der ſcharfe eiſerne Klopfer nur mit einem dumpfen Laute darauf anſchlug; und der Beſucher läutete an einer gellenden, in einer Ecke unter dem Epheu baumelnden Glocke, wenn etwa der Schall des Klopfers nicht in die Feſte einzudringen ver⸗ mochte.
Ein herrlicher alter Ort— ein Ort, welcher einen Beſucher in Entzücken verſezte und in ihm den ſehn⸗ ſüchtigen Wunſch erregte, hier, nachdem er es mit dem Leben abgemacht hatte, für immer zu weilen, in den kühlen Fiſcherweiher zu ſchauen und die Bläs⸗ chen zu zählen, wenn das Rothauge und der Karpfen an die Oberfläche des Waſſers heraufſtiegen— ein Fleck, wo der Friede ſeinen Siz aufgeſchlagen zu haben und ſeine ſänftigende Hand. auf jeden Baum und jede Blume, auf die ſtillen Teiche und die ruhi⸗ gen Schattengänge, auf die dämmernden Ecken der altmodiſchen Gemächer, die tiefen Fenſterſize hinter den gemalten Scheiben, die niedrigen Wieſen und die ſtattlichen Alleen— ja ſelbſt über den bewegungs⸗ loſen Ziehbrunnen zu halten ſchien, welcher kühl und geſchüzt, wie ſonſt Alles an dem alten Plaze, ſich in einem Gebüſche hinter dem Garten verſteckte, mit einem trägen Handgriffe, der niemals ſich rührte, und einem läſſigen Seile, das ſo mürbe war, daß der Waſſereimer ſich davon losgeriſſen hatte und in die Tiefe gefallen war.


