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In den letzten Minuten hatte mich das Ge⸗ tuͤmmel des Kampfes von meinem Freunde ge⸗ trennt; ich hoͤrte ſeine Stimme nicht mehr; vergebens ſucht' ich ihn um mich her, vergebens rief ich ſeinen Namen. Ungeduldig harst' ich nun die lange Nacht durch dem Morgen entge⸗
en. Es war kalt, und doch quaͤlte uns ein
brennender Durſt; ich ſchöpfte mir eine Hand voll Waſſer aus dem voruͤberrinnenden Bache; da war es auf ein Mal, als ich trinken wollte, als wandelte mich ein wunderbarer Schauder an: ich konnte nicht trinken.
Der Tag fing endlich an zu grauen, die Rorgenröthe brannte, mir gegenuͤber, zwiſchen den Bergen herauf, und fiel auf den Bach, aber mit kaltem Schauer ſah ich das Waſſer nicht blos von der Morgenroͤthe, ſondern von Blut geroͤthet; ich blickte naͤher hin—— und o Gott im Himmel! werd⸗ ich den Augenblick ver⸗ geſſen?— Zu meinen Fuͤßen ſah ich den Leich⸗ nam meines beſten, meines einzigen Freundes liegen! Die Wellen deckten ihn halb— eine tödtliche Kugel hatte ihm die Bruſt zerſchmettert, gerade auf der Stelle des Herzens; ohne einen Laut war er niedergeſunken; und ich!— o Gott! ich, fuͤr den er ſich aufgeopfert hatte, ich habe dieſen Augenblick uͤberleben koͤnnen!— Aber die


