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Schilderungen aus der Wirklichkeit / von Louise Brachmann
Entstehung
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und ſagte ihm, wie er bei Roſettens erſter Ve⸗ kanntſchaft noch nicht im Stande geweſen ſey, an ein haͤusliches Gluͤck zu denken, wie er ſich jetzt herauf gedient, und nun entzuͤckt geweſen ſey, den Namen der fruchtlos geſuchten durch den an ihn geſchickten Krieger zu erfahren. Die Mutter trat bei dieſen Worten ein, zitternd vor Furcht und Freude; der Obriſt flog auf ſie zu und begruͤßte ſie mit Innigkeit; Sie wiſſen, fuhr er fort, mit welcher Ehr⸗ furcht ich Ihre unſchuldige Tochter geliebt habe; ich bitte Sie jetzt, meine theure Mutter, um Roſettens Hand und um Ihren Segen! Roſette iſt noch heute die gluͤckliche Ge⸗ mahlin ihres treuen Kriegers, und mit kindli⸗ cher Liebe hat er ſtets fuͤr ihre Mutter und für ihren Oheim geſorgt. k Schoͤn! ſchoͤn! riefen die Krieger, ſo etwas wirft doch ein etwas gutes Licht auf uns. Aber, nahm Erwin wieder das Wort, den Beleg zu meinem Liede von der Treue, die gewohnlich ein Krieger zu erregen weiß, muß ich euch doch noch mittheilen, wenn er gleich

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