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Der Obriſt ging ihr entgegen, von ſeinen Offiziers umgeben; ſie wagte nicht, dem ſchoͤ⸗
nen hohen Juͤngling in die Augen zu ſehen,
der ihr in allem kriegeriſchen Schmuck entge⸗ genſtrahlte. Undankbare, redem ſie der ſchoͤne Juͤngling an, ſo hartnaͤckig verſagſt Du alſo die Liebe deſſen zu belohnen, der ſeit Jahren keinen andern Wunſch kannte, als Dich aufzu⸗ finden?— Roſette, haſt Du mich denn ganz vergeſſen? ſagte er mit einer weichern Stimme, und beugte ſich zu ihr herab und ſah ihr in die holden niedergeſchlagenen Augen.
Roſette meinte jetzt vor Entzuͤcken in die Erde zu ſinken, als ſie den erkannte, der im⸗ mer der Gegenſtand ihrer geheimen Trauer ge⸗ weſen war; der Obriſt zog die blonde Locke hervor, die ſie ihm einſt gegeben hatte, und fragte ſte, ob ſie ſein Licbesgeſchenk, die gol⸗ dene Kette, wohl auch aufbewahrt?
Nur kurze Zeit bedurfte er, um ſich zu uberzeugen, wie ſehr er noch von ihr geliebt ſey.
Der Obriſt wandte ſich jetzt an den Oheim


