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Und bringt's bahin nicht, daß ein ungerechtes Teſta⸗ ment fuͤr recht man halte.
Wenn er von vielen Kriegen und des Schickſals Schlaͤgen muͤde,
Wird ihm nach ſeinem Tod' der Bruder folgen.⸗
Albrecht.
Und dieſer auch iſt tapfer, doch ſehr eitel auch,
Will uͤber Berge ſteigen, kommt uͤber Bruͤcken kaum.
Da ſchleift ſein Schwert er! Weh' uͤber euch, ihr von Lehnin!
Was kuͤmmern ihn die Bruͤder, der ausrotten will die Vaͤter?
Johann.
Der, der nach ihm kommt, weiß durch Liſt den Mars zu taͤuſchen:
Er kuͤndet ſeinen Soͤhnen fuͤr die Zukunft großes Gluͤck,
Und wie ſich dies bewaͤhrt, haͤuft ſich fuͤr ſie ein gro⸗ ßer Schatz.
Joachim I., Churfurſt von Brandenburg, und Albrecht, ſein Bruder, Fuͤrſtbiſchof von Mainz.
Vom Schickſal gleich begunſtigt ſind die Söhne,
Doch bringt zu jener Zeit ins Land ein Weib die Peſt,
Ein Weib vom Gift der neuen Schlange angeſteckt,
Das bis zum eilften Geſchlecht hin dauern wird.


