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27. 28. 29. 30. 31. 32.
33. 34.
35.
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22. Die Vorgeſetzten ſtören Alles und verletzen Alles,
23. 24. 25. 26.
Der reiche Adel peinigt uͤberall den Buͤrger,
Und nimmt der Kirche Guͤter ohne Schonung.
Sie gehn zu Werke, wie zu Zeiten Chriſti,
Und dem Geſetz zum Hohn, treibt man mit Men⸗ ſchen Handel.
Friedrich von Hohenzollern, Stammvater des jetzt regierenden Hauſes von Hohenzollern.
Dann, meine Mark, wird Dir ein Herrſcher nicht mehr fehlen,
Er wird aus niedrigen Verhaͤltniſſen ſich erheben, der
durch zwei Burgen jetzt geziert;
Den Frieden durch den Namen ſelbſt verkuͤndend, ſteckſt Du Feuerzeichen auf,
Du wuͤrgſt die Woͤlfe und den Schafen reißt die Bruſt Du auf.
Ich kuͤnde Dir die Wahrheit: Dein Geſchlecht wird lange Zeiten
Die Herrſchaft uͤben innerhalb der heimathlichen Kreiſe,
Bis die vernichtet ſind, die damals hochgeehrt
Die Städte pluͤnderten, und nicht regieren ließen die Regenten.
Friedrich Il. Dem Vater folgend wird des Bruders Recht er nehmen,


