dung von allen Seiten auf mich zukommen, und meinen Wagen umringen ſah. Sie riefen dem Poſtillon zu halten; ich befehle ihm ſchneller zu fahren. Man verſperrt ihm den Weg, ich ſpringe aus meinem Wagen, in welchem ich mich nicht vertheidigen konnte. Ein Kerl will mich greifen, mit dem Gefaͤß meines Degens ſtͤrze ich ihn zu Boden; ich ſchlug mit demſelben um mich, und entferne ſo die Angreifenden. Sie wollten mich nicht verwunden, ich aber ſchonte ſie keineswegs. In wenigen Minuten waren meh— rere auſſer Stand ſich zu vertheidigen. Sie war⸗ fen mir ihre Pruͤgel an die Fuͤße, ich wankte, ſchon war ich im Begriff, ihnen zur Beute zu werden, als zwei wohlbewaffnete Menſchen, die ich nicht gleich kannte mir zu Huͤlfe eilten. Sie ſchlugen waker drein, die Knechte fielen rechts und links.
Der Poſtillon ſtand meinen Vertheidigern mit ſeiner Peitſche bei, die er mit gutem Erfolge gebrauchte Das Volk, das immer dem ſchwaͤ⸗ chern Theil beiſteht, wenn man es aufmuntert, ſtand uns auch bei, und unſer Sieg war bald vollkommen. Der Polizei⸗Spion, der die Trup⸗ pe kommandirte, nahm die Flucht. Wie groß war mein Erſtaunen, als der Tumult aufhoͤrte, und ich meinen Oheim und meinen treuen Du⸗ mond erkannte! Die Menge oͤffnet ſich, um ei⸗


