Teil eines Werkes 
2. Theil (1803)
Entstehung
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verheurathet, den man aber eingeſperrt habe, aber wehin? wiſſe man nicht. Er ſaß auf der Veſtung Ham gefangen, ſagte er; ſeit ungefaͤhr 15 Tagen iſt er daraus entflohen. Sie ſehen, daß dieſe Menſchen alles wiſſen. Der mag ſeyn, wo er will, der bekuͤmmert mich nicht; aber den Aufenthalt ſeiner armen Gattin moͤchte ich wiſſen. Fuͤr dieſe intereſſirſt du dich? Oh! ſehe, ſie gehoͤrt braven Leuten an, die ſie nicht mehr zu finden wiſſen. Von dieſer will ich dir Nachricht geben. Er nahm ſein Regi⸗ ſter, hier iſt ihre Geſchichte, ſagte er. Er las ſie mir vor; ich fuͤrchtete ſie zu vergeſſen. Er wurde in dem Augenblik abgerufen; nun war ich allein in ſeinem Cabinet, nahm alſo ge⸗ ſchwind Feder und Papier, und ſchrieb ſie ab, ſo gut ich konnte. Leſen Sie nur, wenn Sie können. Ich glaubte nicht, daß ich fertig wuͤr⸗ de. Ohne Selbſtlob, ich weiß zu reden, Sie wiſſen es, aber was Orthographie anbelangt. Sie hatte Recht; ich hatte Muͤhe folgendes her⸗ auszubringen.

Angelika Vandek, Zeila genannt, Tochter eines Banquiers war einige Zeit Schauſpie⸗ lerin in der Provinz, verheurathete ſich nach⸗ her heimlich mit dem Marquis von Sabrant, ber ſie ſehr liebte; ſie wurde aber von ihm durch den Oheim ihres Gatten getrennt. Er