Teil eines Werkes 
2. Theil (1803)
Entstehung
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derer, die er kennt, eintraͤgt; er kennt aber alle. Man findet da die Geſchichte einer Prinzeſſin ne⸗ ben der einen gemeinen Dirne. Es wuͤrde ein drolliges Buch werden, wenn er es druken kieße⸗ Die Ehemaͤnner wuͤrden es kaufen, um es nicht zu leſen⸗

Oh! brechen Sie doch ab.

Freund! ich muß plaudern Jeder Menſch hat ſeine Fehler, und das iſt der meinige. Ich will es ſo kurz als moͤglich machen. Ein ande⸗ rer wuͤrde nicht ſo kurz wegkommen, er muͤßte den kleinſten Umſtand meiner Reiſe anhoͤren⸗ Jezt aber keine Unterbrechung mehr, wenn Sie bald wiſſen wollen, was ich Ihnen zu ſagen ha⸗ be. Ich ließ ſie alſo fortreden. Dieſer Qui⸗ dor hat viel Verſtand, er thut einem gerne Ge⸗ faͤlligkeiten. Vor zehen Jahren erwies ich ihm einen kleinen Dienſt; er denkt noch immer daran, und nuͤzt mir gerne wo er kann. Ohne Um⸗ ſchweif ſagte ich ihm, daß ich gekommen ſey, um zu erfahren, was aus einem jungen Frauenzim⸗ mer geworden ſey, die ſchoͤn wie Amor ſey, wel⸗ che ſich heimlich mit einem Marquis von Sabrant

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ſo weit. Ob er gleich im Solde einer willkuͤhrli⸗ chen Gewalt war, ſo erlaubte er ſich doch keine willkuhrliche Schritte, man kann ſagen, daß er bei weitem ͤder der Wuͤrde ſeines Poſtens war.

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