Teil eines Werkes 
2. Theil (1803)
Entstehung
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N

iſi abweſend, ſagte er, ſie erwartete Sie nicht ſobald; indeſſen ſoll Ihnen nichts abgehen. Neh⸗ men Sie nun das fuͤr Sie beſtimmte gimmer ein. Dieſer Zufall aͤrgerte mich, ich folgte aber verdacht⸗und ahndungslos.

Das Zimmer, das ich bewohnen ſollte, war praͤchtig meublirt; es gefiel mir da recht wohl. Ich entdekte muſikaliſche Inſtrumente. Das er⸗ hoͤhete meinen Muth. Ich dachte, Gleichheit des Geſchmaks und der Talente werden uns ſehr nahe bringen, ich werde daher auch mein moͤglich⸗ ſtes thun, um der Dame vom Haus zu gefallen. Man brachte mir zu Eſſen; Ruhe war mir in⸗ deſſen noͤthiger als Nahrung, daher bat ich,+ mich allein zu laſſen, und dann gieng ich zu Bette. Mein Schlaf dauerte lang und ruhig, kein Mißtrauen ſchlich in meine Seele.

Als ich erwachte, brachte mir der Bediente, der mich begleitet hatte, mehrere neglihes, die mir vollkommen paßten. Sie werden darinn die Aufmerkſamkeit meines Herrn nicht verkennen, der alle Maaßregeln in der Hinſicht getroffen hat. Er dachte wohl, daß Sie nicht Zeit haben wur⸗. den, an ſolche Kleinigkeiten zu denken. Ich ge⸗ ſtehe, dieſe Aufmerkſamkeit ſchmeichelte mir ich liebte den Puz, und nun beſorgte ich meinen Anzug. Ich war ſo unbefangen, ich hatte ſo wenig Weltkenntniß, daf ich nichts ungewohnli⸗