Teil eines Werkes 
2. Theil (1803)
Entstehung
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unmoͤglich geworden, da die Stadtthore ſchon geſchloſſen geweſen waͤren. Ein dichter Nebel beguͤnſtigte mein Unternehmen, denn weun mich jemand haͤtte erkennen können, haͤtte ich doch das Wageſtuͤk nicht unternommen. Himmel und Erde hatten ſich demnach verſchworen, mich mei⸗ nem Verderben entgegenzufuͤhren. Ich Thörin freute mich uͤber die Geſchwindigkeit, mit der die Pferde davon flogen. Wir wechſelten die Pferde auf der erſten Station. Der Kammer⸗ diener beſorgte immer den ſchnellſten Pferde Wech⸗ ſel. Wir hielten nirgends an, und in 36 Stun⸗ den kam ich nie aus dem Wagen, kaum nahm ich mir Zeit eine Suppe zu genieſſen. Ich konnte kaum den Augenblik der Ankunft bei der wuͤrdi⸗ gen Dame erwarten, die mir von dem Fremden bezeichnet wurde. Ich hoffte gewiß, Sie fuͤr mein Schikſal zu intereſſiren; ich hatte einen Brief von ihr geleſen, worinn ſie mein Ungläk bedauerte, worinn ſie mich zum Voraus ihrer Freundſchaft verſicherte, obgleich ſie mich nicht kenne, und worinn ſie mir verſprach, eine troͤ⸗ ſtende Freundin zu ſeyn.

Endlich hielten wir an einem abgelegenen

Hauſe ſtill, das 3 Stunden von der groſſen Straſſe

in der Mitte eines Gehoͤlzes lag. Der Bedien⸗

te, der voraus gegangen war, reichte mir die

Hand zum Abſteigen. Die Frau vom Hauſe B2