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lich traurig, und es ſchien mir, als ob er ſich heimlich eine Thraͤne aus den Augen wiſchte. Ich ſah ihn erſchroken an, fragte ihn, was ihm fehle?— Ach! erwiederte er, ihr Ungluͤk iſt un⸗ widerruflich beſchloßen, und dieſen Nachmittag iſt es ſchon zu ſpät, es von ihnen abzuwenden⸗ Morgen ſchleppt man ſie an den Altar, und keine Seele wird in der Nähe ſeyn, die ihr Jam⸗ mergeſchrei vernimmt. Man hat eine ſolche Stunde feſtgeſezt, wo niemand als ihre Verfol⸗ ger und Henker in der Kirche anweſend ſeyn werden. Meine Augen ſollen dieſes furchterliche Schauſpiel nicht mit anſehen, ich werde ihre Seufzen nicht vernehmen, und ein weiter Raum wird mich von ihnen trennen⸗ Lebe wohl, gutes unglukliches Klärchen! Erinnere dich zuweilen ei⸗ nes redlichen Freundes, der vergebens dich zu retten ſuchte, weil du ſeinen guten Willen ver⸗ ſchmaͤhteſt.—
„Halt, rief ich ihm zu, und hielt ihn feſt pei der Hand, noch einen Verſuch will ich auf das Herz meines Vaters wagen, den lezten: Bleibt er unbeweglich bei meinen Thraͤnen, ſtoßt er ſeine jammernde Tochter noch einmal von ſich, denn flieh ich mit ihnen, wohin ſie wollen, und lege mein Schikſal in ihre Haͤnde.“
Ich lief auf das Zimmer meines Vaters, und umfaßte ſeine Kniee. Das gefuͤhlloſeſte We⸗
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