angethan, ſie zu lieben, aber es iſt mir nicht moͤglich.“ — Die Zeit wird das beſte thun.—
„Mein Gott, die Zeit kann ſie doch nicht wieder verjuͤngen.“
Der Fremde lachte uͤber dieſen Einfall, aber Saintoran fand ihn nicht nach ſeinem Geſchmak. — Es thut mir wirklich ſehr leid, ihnen zu miß⸗
fallen, noch mehr aber, daß ich Rechte geltend
machen muß, die man mir eingeraͤumt hat, und dardurch dem Verlangen ihres Vaters entſpreche,
welcher dieſe Verbindung wänſcht. Ich habe
mich daher auch zu nicht geringen Aufopferungen verſtanden, und werde ihren Brautſchaz vor dem Tode ihres Vaters nicht anruͤhren—
„Bedenken ſie aber doch, mein Herr, daß mein Vater weit jünger und geſuͤnder iſt, als ſie.«
— Ich wollte ihnen damit nur auf eine höfli⸗
che Art zu verſtehen geben, daß ich ſie ohne
Brautſchaz heirathe. Ich hoffe, wenn ſie einmal meine Frau ſind, werden ſie ihrem Wize weniger Spielraum vergoͤnnen, und in ihren Ausdruͤken gemaͤſigter ſeyn.—
„Sie koͤnnten ſich wohl verrechnen, denn bei Perſonen, die man nicht liebt, thut man ſich keinen Zwang an.“


