Teil eines Werkes 
2. Theil (1803)
Entstehung
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Saint-- Saint--

Saintoran! Wir haben uns ſchon uͤber die Bedingungen verglichen.

Aber mein Gott, er iſt ein Sechzger.

Richtig, er hat ſechzigtauſend Liores Ein⸗ kunfte⸗

Er ſchielt, es fehlen ihm Zaͤhne, er iſt ein wahres Ungeheuer mit einem verkruͤppelten Koͤrper. Den heirath' ich in meinem Leben nicht.

Du heiratheſt ihn. Lieber ſterben.

Sterben wirſt du nicht, darauf geb' ich dir mein Wort, aber gehorchen: Ich fiel meinem Vater zu Fuͤßen, ich umarmte ſeine Kniee; der Barbar ſtieß mich zuruͤk, ohne daß ich in ſeinen Mienen nur eine Spur von Mitleiden entdeken konnte. Man machte vor meinen Augen alle An⸗ ſtalten zu dieſer verhaßten Verbindung, kaufte mir Kleider, Spizen und Edelſteine, denn ſie⸗ glaubten mich durch die Eitelkeit zu fangen; aber kalt und gefuͤhllos betrachtete ich dieſen Flitter, womit ſie das Opferthier behaͤngen; und es ſo zum Altar ſchleppen wollten. Ich war in Ver⸗ zweiflung, meine Thränen floſſen unaufhoͤrlich, allein mein Vater ſtellte ſich, als ob er gar nichts bemerkte.