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uns allein. Es war die koͤſtlichſte Mahlzeit in meinem Leben, eins bediente das andere, und uns behagte nur das, was uns von der Hand der Liebe gereicht wurde. Nach der Tafel blik⸗ ten wir uns zaͤrtlich an, ich ſchloß ſie an meine Bruſt, aber Klaͤrchen entwand ſich mir mit ſanf⸗ ter Gewalt.— Du haſt deinen Ring vergeſſen, ſagte ſie zu mir, ſchon fuͤhl' ich ſeine Zauber⸗ kraft, und du mußt mich jezt huͤbſch ruhig an⸗ hoͤren. Wenn mein aufrichtiges Bekenntniß mich nicht bei dir herabwuͤrdigt, oder vielleicht mein Bild ganz aus deinem Herzen verdraͤngt, ſo will ich gerne deine Huldigung annehmen. Biß da⸗ hin aber erwart' ich Achtung, es ſind die lezten Augenblike, wo ich mich dieſer gebieteriſchen Sprache gegen dich bedienen kann.— Ich bat, ich beſchwur ſie, ihre Erzaͤhlung noch zu ver⸗ ſchieben, aber ein ſtrenger Blik von ihr brachte mich zum Gehorſam.
„Wegen des Anfanges meiner Geſchichte, ſagte ſie lächelnd, bin ich nicht verlegen, dieſer iſt noch das beſte daran, und ich kann ihn jeder⸗ mann erzaͤhlen, aber das Uebrige, fuhr ſie mit einem Seufzer fort, hab' ich noch keiner menſch⸗ lichen Seele vertraut. Wohlan denn, ohne meine Erzaͤhlung ferner zu unterbrechen, will ich
fortfahren, ſonſt komm' ich heute nicht damit
zu


