Teil eines Werkes 
2. Theil (1803)
Entstehung
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als ſie ſich wieder unſerer erſten Bekanntſchaft erinnerte:Du biſt doch ein herrlicher Junge, rief ſie haͤndeklatſchend aus, in meinem Leben werde ich den drplligten Menſchen nicht vergeſ⸗ ſen! Alle Augenblike begegneten uns Frauen⸗ zimmer von ihrer Bekanntſchaft, und zogen ſie mit ihrer neuen Eroberung auf. Laßt mich nur in Ruhe, ſagte ſie, euch ſoll gewiß nichts davon zu Theil werden, dafuͤr ſteh ich euch⸗ Wenn du nicht geweſen waͤreſt, ſezte ſie hinzu, und hieng ſich zutraulich an meinen Arm, ſo waͤr' ich noch eine ganze Stunde ſpazieren ge⸗ gangen; aber da ich dich wieder habe, ſo brauch

ich ſonſt keinen Menſchen zu ſehen. Jezt wollen

wir gleich nach Haus. Sie zog mich zu einer glänzenden Kutſche hin, wo uns ein reichgeklei⸗ deter Bedienter den Schlag oöfnete, und wie mirs

ſchien, ein wenig boshaft laͤchelte, als er mich

an der Seite ſeiner Herrſchaft ſo vertraulich Plaz nehmen ſah. Auch Klaͤrchen mußte es be⸗ merkt haben, denn ſie ſtrekte ihr Koͤpfchen zum Fenſter heraus, und ſagte zu den Menſchen: ich will mir alle Muthmaſſungen und Spoͤttereien verbeten haben, Duͤbois, der junge Menſch hier iſt mein Bruder.

Er iſt ſchon, wie Sie Madam, und macht Ihrer Familie Ehre, erwiederte Dubois mit ei⸗ ner tiefen Verbeugung.

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