iſt alſo deine vorgehabte Beſſerung, ſagt' ich zu mir ſelbſt. Eine brave Frau nimmt dich gaͤtig auf, und ſo mißbrauchſt du die Rechte der Gaſt⸗ freundſchaft?— Fanchon iſt aber auch ſo artig, warum mußte denn zum Ungluk das Licht auslo⸗ ſchen? Fuͤr diesmal liegt nichts daran, aber in Zu⸗ kunft darf mir das nicht mehr geſchehen.—— So weit war ich in meinem reumuͤthigen Selbſtge⸗ ſpraͤch, als Fanchon in mein Zimmer, das ich abzuſchlieſſen vergaß, hereintrat.
„Sie pochten vorhin, fieng das Maͤdchen in ſchuͤchternem Tone an; verlangen ſie noch et⸗ was 7*.
— Richts, daß ich wuͤßte.—— Ich ſchielte von der Seite nach ihr hin, ſie blieb, wie ein⸗ gewurzelt, ſtehen, und ich hatte nicht den Muth,
ſie fortzuſchiken.—— Aber mein Gott, wenn
Madam Loke—? fieng ich von neuem an. „Die ſchlaͤft jezt ruhig ſort, biß an den lie⸗ ben Morgen, fiel ſie mir haſtig in die Rede⸗ Oh, wenn die einmal auf dem Ohre liegt, dann wacht ſie zuverlaͤſig nicht mehr auf.“ — Wo ſchlafen denn ſie, liebe Fanchon 2— „Wenn wir Gaͤſte haben, ganz oben, auf dem Boden.“
— Sollt' ich ſie etwa ihres BVettes berau⸗ ben?—


