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wollte Camilla ſie zuruͤckſenden; nach einigem Nachdenken erkannte ſie darin einen neuen Beweis von Saint⸗Lamberts Zartgefuͤhl, der, indem er mit der ſchuldigen Camilla brach, Adelens Mutter nicht an die Gnade ihres Verfuͤhrers verweiſen wollte, da weder Guͤtergemeinſchaft zwiſchen ihnen beſtand, noch ſie die mindeſte Ausſtattung von ihm zuruͤckfordern konnte. Die lebhafteſte Bewegung folgte im Gemuͤth der jungen Frau auf das Ge⸗ fuͤhl der Schmach aus dem Hauſe verwieſen zu werden. Sie konnte die Augen nicht wegwenden von den Schriftzuͤgen ihres Gatten, und herbe Thraͤnen ſtroͤmten, wenn ſie die letzten Worte wie⸗ der las: ich bin tod fuͤr Dich!
Sofort befahl ſie ihrer Kammerfrau ihre Fleider, ihre Waͤſche, einiges kleines Geräth zu⸗ ſammenzupacken, das zu ihrem beſondern Gebrauch diente, ließ einen Fiacre kommen, und verließ bas reiche Haus, wo ſie ſo geliebt, ſo geehrt worden, und ſagte mit bebenden Lippen: awohin kann uns ein einziger Fehltritt bringen!)
Sie hielt ſich zu hoch, um ſich zum Chevalier


