Teil eines Werkes 
2. Th. (1820)
Entstehung
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rer Mutter zu uberbringen, er ſei von ihrer beſten Freundin aus Valenciennes. Das Kind eilte den Auftrag zu vollziehn. Frau Saint-Lambert er⸗ kannte die Handſchrift ihres Gemahls und las die Worte:«Camilla, Du ſůrzſt Dich ins Ver⸗ derben!5

Es iſt alles entdeckt! ſchrie ſie unwillkuͤhr⸗ lich und ſank athemlos auf den Sofa.„Was fehlt Dir denn, Mutter?v rief Adele voll Schrek⸗ ken. Nichts, Kind, gar nichts! Geh, mein Kind, laß mich allein Adele ging und ſah ſich mehrmals nach ihrer Mutter um, und kehrte in das Arbeitszimmer des Vaters zuruͤck und ſagte

ganz erſchuͤttert zu demſelben:(Was haſt Du

mir denn da gegeben, das ich der Mutter bringen ſollte? Wenn Du geſehn hätteſt, wie ſie erblaßt iſt, und dann hat ſie gerufen: Es iſt alles ent⸗ deckt*

«Sie hat gerufen: es iſt Alles entdeckt! ſagſt Du?

aO ja, ganz deutlich; und dann iſt ſie aufs Sofa gefallen und hat gezittert, und hat mich

mit ſolchen Augen angeſehn, mit ſolchen Angen,

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