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verlaſſen wuͤnſchte, in der nichts der Tuͤcke des Neides entgeht, ihren Mann, den Winter in Paris zu verleben, welches ſie kaum geſehn, dort die Schauſpiele und Kunſtherrlichkeiten zu genie⸗ ßen, und den erſten Grund zur weitern Erzie⸗ hung der kleinen Adele zu legen. Saint⸗Lam⸗ bert hatte ſelbſt einen ſtillen Hang zur Großthue⸗ rei: er dachte ſchon auf weitausſehende Plane zur dereinſtigen Verheurathung ſeiner Tochter,
und ergab ſich leicht dem Zureden ſeiner Frau.
Die Leitung ſeiner eintraͤglichen Manufakturen uͤberantwortete er einem zuverlaͤſſigen Freunde, dem er einen Antheil an dem Ertrag derſelben verſicherte, ließ im Voraus eine Wohnung in einem der ſchönſten Viertel der Hauptſtadt mie⸗
then, und begab ſich gegen Ende Oktobers mit
den Seinen nach Paris, der Kommandant von Epernay begleitete ſie. Der neue Aufenthalt ent⸗ zuͤckte Camillen. Sie war der unertraͤglichen Aufſeherei, des kleinſtäͤdtiſchen Geklaͤtſches uͤber⸗ hoben, welches oft die reinſten Antriebe anſchwaͤrzt und den gleichguͤltigſten Dingen Wichtigkeit bei⸗ mißt. In den Haͤuſern der vornehmſten Angeho⸗


