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mit zahlreichen Feſten gefeyert, deren ſchoͤnſte Zier freilich die junge Vermählte war, wobei ſie ſich aber ſtets bsmuͤht zeigte, aller Blicke auf ſich zu ziehn, aller Herzen zu erobern.
Saint⸗Lambert, den ſeine Frau immer mehr bezauberte, ſah in ihrem Benehmen nur die Ausuͤbung der natuͤrlichen Gewalt, welche Grazie und Schoͤnheit beſitzen. Je mehr ſie glaͤnzte, um ſo mehr entbrannte ſein Gemuͤth fuͤr ſie, um ſo mehr fand er ſeine Eitelkeit befriedigt durch ihren Beſitz. Bald wurde ſie Mutter, und eine Tochter, der ſie das Leven gab, ſchien das eheliche Band zwiſchen ihnen noch zu veſtigen.
Der brave Epernay hatte einige Verſetzungen, die unter den Platzcommandanten vorgefallen wa⸗ ren, benutzt, um nach Valenciennes verlegt zu werden, und verſchaffte ſich dadurch die Freude, bei ſeiner Tochter zu leben und das taͤgliche Gedei⸗ hen der kleinen Adele zu beobachten, deren nied⸗ liches Geſicht und ſeltene Faͤhigkeiten verhießen, ſie wuͤrde einſt nicht minder reizend, als ihre Mutter ſein. Die eifrige Sorgfalt, welche dieſe letztere ihrem Kinde bewies, machte ſie ihrem


