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ſicht genug fuͤr den Mann zu hegen waͤhnen, der ſie in ihrer Vergeſſenheit aufgeſucht. Vorzug⸗ lich, ſetzte er hinzu, wuͤnſchte ich eine Unserechtig⸗ keit des Gluͤckes zu verguͤten, und nur ein ſolches junges Madchen zu heurathen, das gar kein Ver⸗ mogen beſaͤße, und mir zu aller Mitgift nichts als eine gluͤckliche Naturanlage und ein friſches Gemuͤth brächte, das liebte ohne Ruͤckſicht, treu wäre aus Liebe ſowohl, als aus Pflicht, und ihr eignes Gluͤck im Gluͤck von andern ſuchte. Ihre liebenswuͤrdige Schweſter vereinigt alle dieſe Vorzuͤge, und ich bitte Sie um die Hand derſelben.„Mein Herr! ſagte Nini tieferrs⸗ thend und zitternd, indem ſie aufſtand, weßhalb
ſpotten Sie meiner?? Sie wollte weiter reden,
doch ein hochfahrender Blick ihrer Schweſter ge⸗ bot ihr herauszugehn.
aIn der That, hub Hadriane mit bleichem Geſicht und zitternder Stimme wieder an, als ſie fort war, wie ſoll das arme Kind ſich ein Gluͤck traͤumen, das ſie mir beſtimmt hielt? aIhnen, gnaͤdige Frau? Sie haben ſo oft die Ehe verwuͤnſcht, und machen einen zu guten Gebrauch von Ihrer


