Teil eines Werkes 
2. Th. (1820)
Entstehung
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heben, das mich marterte. Sie ſprach nur von Dir, und lobte Deine ganze Geſtalt. Ja, das iſt die gewöhnliche Art ſolcher Frauen. cWeißt Du nun wohl, wer die war, die Du da ſo leicht⸗ hin zu den fahrenden Fraͤulein rechneſt? Es war die Marſchallin von R..„von deren Sittlich⸗ keit, Verdienſt und edler Einfalt Du oͤfters ge⸗ hoͤrt haſt!) ecUnmoͤglich!! 6Es war die Gemah⸗ lin des Helden, dem ich meine ehrenvolle Anſtel⸗ ¹ lung unter ſeinem Oberbefehl danke. Sie war ihrem Mann, der uber den Boulevard von den Tuil⸗ lerien zuruͤckkommen ſollte, mit einem ihrer huͤb⸗ ſchen Kinder, entgegengegangen, und wollte es auf den Schoos nehmen, als ich ihr den Seſſel anbot. aO, Freund, wie habe ich ihr ſo unrecht gethan, wie habe ich Dich beleidigt. Ich will an den Irrthum denken und ihn mir zur Lehre dienen laſſen.— Mochteſt Du die Lehre nicht mehr brauchen!* Wirklich war nun Michaela einen ganzen ¹ Monat hindurch ſcheinbar ruhig Wenn auch irgend ein unvorhergeſehener Zufall Argwohn und 1 Beſorgniß in ihrer Einbildungskraft erregte, er⸗ 3 trug ſie dieſelben mit Ergebung, und Saint⸗An⸗

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