e
— 4 1—
chen Schauder, und ihr Mann, ber ihre Pein merkte, nahm ſich äußerſt in Acht, ihr dieſelbe zu erſparen.
eWas habe ich denn abermals gethan? frag⸗ te er ſie einſt wieder, was bedeutet denn heute Dein duͤſtrer, geſpannter Blick? Drohung und Vorwurf ſitzt Dir in den Augen, auf den Lippen. v «O, diesmal, mein Herr, laͤugnen Sie mir nicht ab, was ich geſehn und gehoͤrt habe.—„Nun, laß ſehn, was Du ſo Arges geſehn, laß hoͤren, was Dich ſo entſetzt haben kann? 4So? wir ſind auf dem Boulevard von Gent, Sie bieten eifrig Ihren Sitz einer jungen ſchoͤnen Frau an—5 (Nun, wenn ſie haͤßlich und alt geweſen waͤre, hätte ich es freilich nicht ſo eifrig gethan.? cUnd nicht genug, daß Sie ihr dieſe Aufmerkſamkeit bezeigen, wofuͤr Ihnen mit dem allerliebreizendſten Laͤcheln und einem zierlichen Kompliment gedankt wird: Sie nehmen den Seffel, der vor mir ſteht— Nun, ſollte ich lieber ſtehen bleiben?„Das nicht, aber Sie ſollten ſich mir zur linken ſetzen, und nicht zwiſchen mir und der Schoͤnen ſich ein⸗ brängen, und dermaßen ein Geſpraͤch mit ihr an⸗


