Teil eines Werkes 
2. Th. (1820)
Entstehung
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auf der Gaſſe zeigte. Er bittet Sie, ihre Kraft zuſammenzunehmen und ohne ihn nach der Stra⸗ ße Richelieu zu gehen, ſollte ſie auch unterwegs einige Mal ſtehen bleiben. aSie haben Recht, Obriſt, und dies Ihr Wort giebt mir allen Muth wieder. Leben Sie wohl, lieben Sie mich, da Sie mich ſo ſehr achten. In Gegenwart meines Mannes, im Kreiſe der Meinen, behalte ich mir vor, Sie meinen Freund zu nennen.

Mit ſchwankendem Tritt ging ſie davon, Arthur folgte ihr von fern, und zweifelte, ob ſie das Ziel ihres Wegs wuͤrde erreichen koͤnnen. Er ſieht, wie ſie in die Straße von Baune einbeugt, und ſich zu der Maſſe geſellt, die nach dem Quai Vol⸗ taire ſtrebt. Jetzt iſt ſie von Jungfrauen umringt, die vor dem Allerheiligſten, dem Sinnbilde des Gottes ihrer Vaͤter, hergehen. Weiß gekleidet, wie jene, geht ſie in deren Reihen, und ſammelt Staͤrke, hier ſicher vor Gefahr, gleich der ſchuͤch⸗ ternen Taube, die den Klauen eines Raubvogels entkam und wieder mit ihren Gefaͤhrtinnen fliegt. Bald ſieht Arthur, wie, von frommen Ge⸗ fuͤhl uͤberwaͤltigt, ſie auf die Knie ſinkt und die G 2