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koͤnnte, lud erſt einige ausgezeichnete Ofſiziers von verſchiedenen Waffenarten, die ſich in Paris be⸗ fanden, ein, jenen zu zerſtreuen. Bald erweiterte ſich der Zirkel; er geſellte Staatsmaͤnner, wiſſen⸗ ſchaftliche Maͤnner, Kuͤnſtler zu den erwaͤhlten Kriegern, endlich auch einige junge Frauen, an deren Umgang, wie er vorausſetzte, ſeine theure aliſte Behagen finden wuͤrde.
Unter den Neueingefuͤhrten war Obriſt Ar⸗ thur ein geſchätzter, talentvoller, geiſtreicher Mann. Eine gefaͤhrliche Wunde, die er auf dem Felde der Ehre davon getragen, erhoͤhte die Theilnahme fuͤr ſeine Eigenſchaften. Ferner gehoͤrte zu ihnen der Vicomte Alcid, der Neffe eines Marſchalls Sein edles, ſeelenvolles Geſicht, ſein Weſen, erinnerten an ruhmvolle Kriegsthaten, womit er ſeine Laufbahn geſchmuͤckt. Dieſer bot gern der Baronin von Montbrun den Arm, ſei⸗ ner Verwandtin, einer Frau von gebildetem Geiſt, lebhafter und reicher Einbildungskraft, die, nach⸗ dem ſie im achtzehnten Jahre Witwe geworden war, jede neue Verbindung abgelehnt hatte, um ihre theure Freiheit zu behaupten. Jetzt ſtand ſie


