Teil eines Werkes 
1. Th. (1820)
Entstehung
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304 Zureden mit dem ihrer Pflegeaͤltern.Ich habe das junge Maͤdchen kennen lernen, ſagte ſie ihm, ich habe in ihre Seele geblickt, und ich weiß keine, die eines ſo ausgezeichneten Mannes, als Sie, Bruder, wuͤrdiger waͤre. Und ich verſichere Sie, liebe Schweſter, entgegnete Eduard heftig, daß ich ſie nimmermehr gluͤcklich machen koͤnnte.

Warum habe ich denn fuͤr Dich um ſie bei ihren.

Aeltern werben muͤſſen? fragte Herr Delormond ſeinen Neffen. Sie haben den Heurathsantrag angenommen; Jedermann erwartet Eure Vermaͤh⸗ lungJedermann erwartet ſie vergeblich. Ich heurathe keine Frau, als die mein Herz ge⸗ waͤhlt hat.Und die Dich immer treu liebt, fugte Eugen hinzu, was nicht ſo leicht geſchieht. Darin kann ſich der Hellſehendſte betruͤgen und der Vertrauenvollſte wird betrogen.Ja wohl, verſetzte Bathilde: darin kann ſich der Hellſehend⸗ ſte betruͤgen!.

umſonſt wuͤnſchte die ganze Familie Eduard zu einer vortheilhaften, ſchon ſo allgemein beſpro⸗ chenen Verbindung zu bewegen; er widerſetzte ſich ſtandhaft, und wenn Bathilde in ihn drang, hef⸗