Teil eines Werkes 
1. Th. (1820)
Entstehung
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Gemahl; eine geheime Stimme verrieth ihr im Herzen, daß Eduard nicht leicht anders von ſeiner Wunde, als durch ein junges und ſchoöͤnes Weib geneſen wuͤrde; aber ſie ſelbſt erſchwerte die Moͤg⸗ lichkeit ſolcher Geneſung: nur wenig Frauen er⸗ trugen den Vergleich mit ihr.

Nachdem alle Feyerlichkeiten der Vermählung Eugens mit Bathilden voruͤber waren, begab die Familie Delormond ſich auf ein Landgut, weiches ſie bei Ecouén, am Fuße des lachenden Abhanges von Eyanville beſaß, um dort einen Theil des Fruͤh⸗ lings hinzubringen. Nichts iſt dem Gluͤck der Ehe wohlthaͤtiger, als die Stille der Felder, der Zauber der Einſamkeit, die Friſche der Schatten. Das junge Paar genoß ſie mit Wonne, und wan⸗ delte an jedem Morgen lange umher. Kam Eduard von Paris, ſo ergoͤtzten ſich beide Freunde oͤfters mit der Jagdluſt, oder machten Spazier⸗ ritte, wobei ſie Bathilde begleitete. Auf einer engliſchen Stute, zwiſchen ihren beiden ruͤſtigen Waffentraͤgern, durchſtreifte ſie die Gegend um Eyanville oft bis zum Holz von Champla⸗

treux.

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