Teil eines Werkes 
1. Th. (1820)
Entstehung
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thildens Haͤnde in einander, that Wuͤnſche fur

durch dieſe Pruͤfung; doch ſie verhuͤllte ihr Ge⸗ heimniß mit Klugheit und Vorſicht, ſo daß Nie⸗ mand es entdeckte. Als dann endlich die ganze Familie ſie draͤngte, die unaufhoͤrlichen Heuraths⸗ antraͤge von Fremden ihr läſtig wurden, und ſie ſich uͤberzeugt hielt, daß beide wuͤrdige Nebenbuh⸗ ler ihrem Geluͤbde treu bleiben duͤrften, gab ſie, noch nicht ohne Ueberwindung, dem Verlangen nach ihr Herz aufzuſchließen, und geſtand, da ſie mit Herrn und Frau Delormond und deren Nef⸗

fen ſich allein ſahr daß ihre Wahl immer dieſelbe

ſei und bleibe, und kein andrer Gatte ihre Hand erhalten wuͤrde, als Eugen Sutville. Eugen fiel ihr zu Fuͤßen, außer ſich vor Wonne, faßte Eduards Hand, und ſagte:ich hielt Dich fuͤr den Erwaͤhlten, ich war bereit Dich mit Fraͤulein Mericourt zu verbinden; nun erwarte ich von Dir denſelben Beweis unſrer unwandelbaren Freund⸗ ſchaft! Eduard wollte ſprechen, der Sturm ſei⸗ ner Gefuͤhle verſagte ihm die Rede; aber er faßte ſich im Geiſt, zwang ſeine bebenden Lippen freund⸗ lich zu laͤcheln, legte mit Wuͤrde Eugens und Ba⸗