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derſelben im voraus unterworfen, ſich auf Ehre gelobt, daß ſie ihrer Freundſchaft keinen Eintrag thun ſollte: was verlangſt Du mehr?“ ſagte Frau Delormond.„Ich kann freilich nichts weiter verlangen, doch wird dies Geluͤbde der Ehre auch ſtärker ſeyn, als der Ruf gekraͤnkter Eigenliebe und verfehlter Sehnſucht? Man kann der Ehre halber ſchweigen, leidet aber nichts deſto weniger im Stillen und, fruͤh oder ſpat, bricht der Sturm los. Meine Bruͤder, ſetzte ſie dann getroſteren Muthes hinzu, ſind freilich durch Alles verbunden, was zwei Maͤnner von Ehre nur vereinen mag, man ſollte meinen, in ihnen Kaſtor und Pollur zu ſehn: vielleicht ſind ſie derſelben Entſagung, als jene Helden der Freundſchaft faͤhig. Aber laſſen Sie, beſte Mutter, laſſen Sie mich beide noch eine Zeitlang pruͤfen, ob ich den Einen auch nicht ungluͤcklich mache, indem ich den Andern zum Gat⸗ ten waͤhle?—“
Bathilde pruͤfte nun wirklich mehrere Mo⸗ nate hindurch die Gemuͤthsarten Eduards und Eu⸗ gens. Ihr Erwaͤhlter wurde ihr noch theurer


